WIESENHÜGELECHO

Erfurt, der 15.07.2026 Letzte Aktualisierung: 13.07.2026 19:57:23





Zu den Berichten & Beiträgen:
Bürgerdialog am Wiesenhügel
Geothermie
"Geheime" Gärten am Wiesenhügel
Gemeinsam für ein schönes Quartier

Der Findling vom Hagebuttenweg:
Stein gewordener Behördenfrust
Bei meinem Sonntagsspaziergang über den Hagebuttenweg
dachte ich zunächst, die Stadt Erfurt habe endlich ein Denkmal
für effiziente Verwaltung errichtet.
Die Sonne glitzerte auf einer silbernen Plakette, der Stein stand würdevoll
in der Landschaft – fast hätte ich erwartet,
dass gleich ein offizieller Kranz niedergelegt wird.
Doch dann las ich den Text:
Spätestens da war klar:
Das hier ist keine Gedenkstätte, sondern eine Art
steinerner Beschwerdebrief mit Fundament!
Neugierig, wie ich nun einmal bin, habe ich nachgeforscht.
Tatsächlich hatte die Aktion bereits
die Thüringer Allgemeine *) beschäftigt.
Der „erste illegale Spatenstich“ Erfurts – ein Titel,
den vermutlich niemand auf seiner
touristischen Visitenkarte haben wollte.
Hinter dem Findling steckt die Wohnungsbaugenossenschaft Einheit.
Offenbar war irgendwann der Punkt erreicht,
an dem ein normaler Brief an die Verwaltung nicht mehr ausreichte
und man stattdessen einen zentnerschweren Felsen sprechen ließ.
Das ist konsequent: Wenn Akten liegen bleiben,
muss eben ein Stein aufstehen.
Seit Jahren streitet die Genossenschaft mit dem Rathaus über Bauprojekte, Genehmigungen und zuletzt sogar über Paketstationen.
Während anderswo Pakete innerhalb von 24 Stunden zugestellt werden,
scheint in Erfurt schon die Genehmigung für den Aufstellort
eine Art Langzeitexperiment der Verwaltungskunst zu sein.
Vor dem Findling stehend hatte ich den Eindruck, nicht auf Granit zu blicken,
sondern auf ein Denkmal für verlorene Bearbeitungszeiten.
Der Stein wirkte wie ein Grabstein mit der Inschrift:
„Hier ruht der Vorgang. Er wartet auf Stellungnahme.“
Besonders schön ist das Motto „Ein bisschen frech“.
Ursprünglich war das eine Kritik aus dem Rathaus am Vorgehen der WBG.
Die Genossenschaft hat den Satz kurzerhand übernommen
und auf den Stein geschrieben
– Recycling auf höchstem kommunalpolitischen Niveau.
Gebaut wurde dort übrigens nichts. Der Spatenstich war rein symbolisch.
Ein symbolischer Verstoß gegen eine symbolisch langsame Verwaltung
– man könnte sagen: Bürokratie trifft Performance-Kunst.
Die Aktion blieb nicht ohne Echo.
Die Industrie- und Handelskammer sprach in einem Brandbrief
von behördlichem Versagen.
Im Rathaus hingegen soll man kurz aufgeschaut haben,
vermutlich um zu prüfen,
ob für Empörung eine Sondergenehmigung erforderlich ist.
Als ich den Hagebuttenweg wieder verließ, glitzerte die Sonne
noch immer auf der Plakette. Da wurde mir klar:
Der eigentliche Witz an diesem Findling ist nicht der „illegale Spatenstich“. Der eigentliche Witz ist, dass nach Ansicht der WBG ein Mahnstein offenbar schneller aufgestellt werden kann als manche Genehmigung erteilt wird.
Und falls das tatsächlich der erste Mahnfindling Erfurts ist,
könnte die Stadt bald eine neue Sehenswürdigkeit bekommen:
eine steinerne Chronik der verpassten Chancen
– mit genügend Platz für weitere Plaketten, sobald die nächsten Anträge in den wohlverdienten Verwaltungsschlaf gefallen sind.
*) TA vom 17.Juni 2026, Holger Wetzel
Text und Bild:
(c) peti vom wiehü 13.Juli 2026


Helden tragen keine Umhänge
– sie pflanzen Platanen.
Mit großer Dankbarkeit denken wir an jene Menschen,
die einst die Platanen entlang der Straße Am Wiesenhügel
zwischen Ginster- und Färberwaidweg gepflanzt haben.

Was damals Weitsicht und Verantwortungsbewusstsein war,
ist heute ein unschätzbares Geschenk.
Gerade in den heißen Tagen dieser Zeit spenden
die mächtigen Bäume wohltuenden Schatten,
kühlen ihre Umgebung und machen den Weg
für Anwohnende deutlich angenehmer.
Sie sind ein lebendiges Vermächtnis, das zeigt,
wie nachhaltiges Handeln Generationen verbindet.
Unser herzlicher Dank gilt den Altvorderen,
deren Engagement bis heute nachwirkt.
Mögen ihre Weitsicht und ihr Einsatz uns inspirieren,
unsere Umwelt ebenso verantwortungsvoll zu gestalten,
für die Menschen von heute
und für die Generationen von morgen.
Text & Foto: Peti vom Wiehü, 27.06.2026

Nächster Schritt zur Neuen Mitte
Am „Abzweig Wiesenhügel“ beginnen in den kommenden Tagen im Auftrag
der Stadtverwaltung Erfurt Baugrunduntersuchungen für das Projekt „Neue Mitte Südost“.
Dabei werden an zahlreichen Punkten zwischen Stielerstraße, am Herrenberg und dem
Schlehdornweg am Wiesenhügel Bodenproben entnommen.

Foto: Modellvorhaben Südost – Luftbild der Neuen Mitte Foto: © Stadtverwaltung Erfurt
Während der Arbeiten kann es zeitweise zu kleineren Einschränkungen im Umfeld kommen.
Die Untersuchungen erfolgen abschnittsweise und dauern jeweils nur kurze Zeit an.
Die beauftragte iproplan Planungsgesellschaft mbH beginnt die Untersuchungen auf den Grünanlagen
und setzt sie später auch entlang der Straßen fort. Im Juli sollen die Arbeiten abgeschlossen werden.
Die Untersuchungen sind ein wichtiger Vorbereitungsschritt für den geplanten Umbau des „Abzweigs Wiesenhügel“,
der Straßen, Gleise und Freiräume betrifft, sowie für den Neubau der Fuß- und Radbrücke.
Fachleute prüfen dabei unter anderem die Beschaffenheit des Bodens und des Untergrundes.
Die gewonnenen Erkenntnisse sind notwendig, um die weiteren Planungen sicher und zuverlässig
durchführen zu können.
Wegen des schlechten Zustands der Autobrücke und Straßen arbeiten die Ämter der Stadtverwaltung
gemeinsam mit den beauftragten Planungsbüros mit Hochdruck an der Planung.
Auch die Fördermittel von Bund und Land müssen zeitnah eingesetzt werden.
Neben der Sanierung und dem Umbau der Verkehrsanlagen erlaubt die Förderung
im „Modellvorhaben Erfurt Südost“ auch die Neugestaltung der Grünanlagen,
eines Stadtplatzes und den Bau einer Fuß- und Radbrücke, sodass für Südost ein neues Stadtteilzentrum entsteht.
(c) Stadt Erfurt Pressemitteilung: 21.05.2026 16:25 Kategorie: Baustelle, Stadtentwicklung, Verkehr
BÜRGERDIALOG AM WIESENHÜGEL am 23. Juni 2026
Konstruktiver Austausch zur
"Zukunft auf der Höhe - Wohnen auf dem Wiesenhügel"
Die Podiumsveranstaltung „Wiesenhügel im Dialog“ stieß auf großes Interesse
und war sehr gut besucht.
Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelegenheit, ihre Anliegen,
Ideen und Anregungen zur Entwicklung des Wohngebietes zum Wohnen in den Häusern
der KoWo Erfurt einzubringen und mit den Verantwortlichen ins Gespräch zu kommen.
Auf dem Podium sprachen Frau Stange als Mitglied des Erfurter Stadtrates
und Vorsitzende des Aufsichtsrates der KoWo Erfurt,
Herr Ruder und Herr Willecke von der KoWo Erfurt,
Frau Bierbach als Moderatorin,
Herr Kraft und Frau Wuttig als Stadtverordnete der Fraktionen Mehrwertstadt
beziehungsweise Bündnis 90/Die Grünen
sowie die Ortsteilbürgermeisterin Frau Klein.
Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen Fragen zur weiteren Entwicklung des Wohngebietes,
zur Wohnqualität in den KoWo-Häusern, sowie zu den Befindlichkeiten
der Bewohnerinnen und Bewohner.
Die Diskussionen verliefen engagiert und konstruktiv.
Viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer brachten konkrete Vorschläge ein,
wie das Leben im Wohnbezirk weiter verbessert werden kann.
Dabei wurden auch verschiedene Kritikpunkte gegenüber der KoWo angesprochen.
Die Mieterinnen und Mieter bemängelten eine aus ihrer Sicht unzureichende
Kommunikation und Information durch das Wohnungsunternehmen.
Zudem wurde darauf hingewiesen, dass Hausmeister vor Ort häufig nicht ausreichend präsent seien.
Die geplanten Strangsanierungen waren auch mehrfach Gegenstand der Diskussion.
Weitere Beschwerden betrafen die Sauberkeit in den Treppenhäusern.
Hier wurde sowohl die Qualität der beauftragten Reinigungsfirma
als auch das Verhalten einzelner Mieter kritisiert.
So wurde berichtet, dass Müll und Sperrmüll wiederholt an ungeeigneten Stellen
abgelagert werden und manche Bewohner Abfälle achtlos fallen lassen,
anstatt sie ordnungsgemäß zu entsorgen.
Die Anwesenden waren sich einig, dass sowohl Wohnungsunternehmen
als auch Mieterschaft Verantwortung für ein sauberes und gepflegtes Wohnumfeld tragen.
Von allen Seiten wurde ausdrücklich begrüßt,
dass die Podiumsreihe „Wiesenhügel im Dialog“ zustande gekommen ist.
Sie wurde als wichtige Plattform für den direkten Austausch zwischen
Bürgerschaft, Politik, Verwaltung und Wohnungsunternehmen wahrgenommen.
Am Ende der Veranstaltung zeigten sich die Beteiligten mit dem Verlauf des Abends zufrieden
und es bestand Einigkeit darüber, den begonnenen Dialog fortzusetzen.
Bereits während der Veranstaltung wurden weitere Gespräche und Austauschformate vereinbart,
um die angesprochenen Themen gemeinsam weiterzuverfolgen und Lösungen zu entwickeln.
Die Veranstaltung machte deutlich, wie groß das Interesse an einer positiven Entwicklung des Wiesenhügels ist und welchen Wert ein offener und regelmäßiger Dialog für das Zusammenleben im Stadtteil hat.
Peti vom Wiehü 24.06.2026

BÜRGERDIALOG AM WIESENHÜGEL:
ZWISCHEN ABENTEUERSPIELPLATZ UND ALLTAGSSORGEN
Erfurt-Wiesenhügel, 8. Mai 2026
Am Nachmittag des 8. Mai füllt sich der Veranstaltungsraum zur Premiere
von „Wiesenhügel im Dialog“.
Ein Format, das eine Brücke schlagen will; zwischen der Politik,
den Wohnungsgesellschaften
und den Menschen vor Ort.
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Ortsteilbürgermeisterin Manuela Klein eröffnet den Abend.
Sie formuliert das Kernanliegen klar:
Den Wiesenhügel gemeinsam gestalten.
Der Plattenbaubezirk ist im Wandel.
Die kulturelle Vielfalt im Ortsteil wächst stetig;
sie wird an diesem Abend nicht als Hürde,
sondern als Potenzial verstanden.
Unterstützung erhält die Stadtteilpolitik von starken gesellschaftlichen Kräften vor Ort.
Das Projekt ThInka
(Thüringer Initiative für Integration, Nachhaltigkeit, Kooperation und Aktivierung)
stellt sich vor.
Gemeinsam mit weiteren lokalen Akteuren bildet es das soziale Rückgrat des Quartiers.
Sie fangen dort an, wo bürokratische Strukturen oft zu langsam sind..jpg)
Der freiberufliche Moderator Martin Arnold Schaarschmidt (ganz links),
zugleich Vorstand des Plattform e.V., leitet die Debatte.
Auf dem Podium sitzen die Entscheider von links nach rechts:
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Manuela Klein, Ortsteilbürgermeisterin;
Jacob Kraft, Mehrwertstadt;
Carolin Held, Die Linke;
Christian Büttner, WBG Einheit Geschäftsführer;
Ramona Wuttig, Die Grünen und
Mike Redder, Geschäftsführer WBG Gutheim
Die anschließende Diskussionsrunde entwickelt sich schnell zu einem lebhaften Austausch.
Die Themen spannen den Bogen von großen Zukunftsvisionen bis zu konkreten Ärgernissen des Alltags..jpg)
Ein Highlight der Debatte war ein Erbe der Bundesgartenschau (BUGA).
Einen der BUGA-Spielplätze aus dem Erfurter Norden auf den Wiesenhügel zu holen,
dieser Wunsch ist groß,
Er soll den Familien im Quartier neue Räume öffnen.
Parallel dazu steht die Aufwertung der Kulturhaltestelle im Fokus.
Das Umfeld soll hier das kulturelle Leben im Stadtteil sichtbarer machen.
Wohnen bedeutet Lebensqualität im Detail.
Christian Büttner (WBG Einheit) verkündet ein konkretes Projekt:
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Die Schaffung einer anbieterfreien Poststation.
Sie soll allen Logistikdiensten offenstehen.
Ein echter Gewinn für die Wege-Infrastruktur.
Sehr beindruckend schilderte Herr Büttner das Prinzip
der Lotsenarbeit bei speziellen sozialen Fragen oder Problem
der Mieterin der WBG Einheit.
Weniger erfreulich sind die Defizite im öffentlichen Raum.
Die Bürger beklagen fehlende Bänke auf den Wegen zum und
im Steigerwald sowie am Drosselberg.
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Auch die Sauberkeit bewegt die Gemüter.
Unter anderem ist die Infotafel am beliebten Aussichtspunkt „Stadtblick“
stark verschmutzt und braucht dringend eine Reinigung.
Ein geplanter Trinkbrunnen soll dagegen bald für Abkühlung
an heißen Tagen sorgen.
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Ein weiteres schon länger bestehendes Thema sind
einige fehlende Straßenlaternen.
Dunkle Ecken mindern das Sicherheitsgefühl.
Das Podium verweist hierbei auf das aktuelle Beleuchtungskonzept
der Stadt, welches sich derzeit in Arbeit befindet.
Bis zur Umsetzung werden die Bürger auf den digitalen
städtischen Mängelmelder verwiesen,
um akute Dunkelzonen direkt an die Verwaltung zu melden.
Die Verkehrssicherheit brennt den Anwohnern besonders auf den Nägeln.
Der Schulweg auf dem Wiesenhügel muss sicherer werden.
Die Einhaltung der 30 km/h-Zone wird im Viertel oft missachtet.
Die Forderungen aus dem Publikum sind deutlich:
Ein stationärer Blitzer oder verstärkte Kontrollen müssen her, um die Raser zu stoppen
und die schwächsten Verkehrsteilnehmer zu schützen.
Fazit: Der Anfang ist gemacht
„Wiesenhügel im Dialog“ hat am 8. Mai bewiesen,
dass Redebedarf herrscht.
Die Mischung aus genossenschaftlichem Engagement,
politischem Willen und Bürgerbeteiligung zeigt erste Konturen.
Die Probleme liegen auf dem Tisch.
Nun müssen den Worten dieses Abends Taten folgen.
Text: Peti vom Wiehü; Fotos: (c) Kai Christ

Die seismischen Untersuchungen für das geplante Tiefengeothermie-Projekt
in Erfurt sind erfolgreich abgeschlossen
– völlig ohne nennenswerte Schäden.
Mithilfe von 20.000 Geophonen und innovativer Messtechnik der Firma Geofizyka Torun
wurden rund 15.000 Messpunkte erfasst.
Das Ziel: Ein 3D-Modell des Bodens zu erstellen, um den perfekten Standort für eine
nachhaltige Ökowärme-Bohrung zu finden.
läuft jetzt die Datenauswertung.
Sie bildet das Fundament für eine sichere, saubere und CO₂-freie Wärmeversorgung der Stadt.
Während die Spezialtechnik abzieht, sammeln wir die letzten Sensoren ein.
Einen Schönheitsfehler hat die Sache noch:
Der Diebstahl von rund 170 Geophonen muß strafrechtlich verfolgt werden.
Geothermiefahrzeuge auf dem Erfurter Wiesenhügel
(April/Mai 2026)
Die Stadtwerke Erfurt (SWE) treiben das Großprojekt zur Erschließung
Tiefengeothermie massiv voran.
Ziel ist es, die Wärme aus mehreren Kilometern Tiefe für das städtische Fernwärmenetz nutzbar zu machen
und so bis 2045 über 40 Prozent des Wärmebedarfs abzusichern.
Zur Vorbereitung wurde eine großflächige 3D-Seismik-Messkampagne gestartet.
Nach dem Auftakt in den Außenbezirken erreichten die Spezialfahrzeuge planmäßig das
dicht besiedelte Wohngebiet auf dem Erfurter Wisenhügel sowie die angrenzende Innenstadt.
Zum Einsatz kommen tonnenschwere Spezialfahrzeuge, sogenannte Vibro-Trucks (auch Rütteltrucks genannt).
Die Fahrzeuge lassen eine schwere Platte auf den Boden herab und erzeugen gezielte, hochfrequente Bodenschwingungen.

Die ausgesandten Schallwellen dringen tief in die Erdschichten ein, werden reflektiert und von tausenden
im Vorfeld ausgelegten, kleinen gelben Erdmikrofonen aufgezeichnet.
Die Daten liefern ein präzises, dreidimensionales Bild des Erfurter Untergrunds,
um optimale Bohrpunkte zu identifizieren.
Da der Wiesenhügel durch eine dichte Wohnbebauung geprägt ist,
führt der Einsatz zu spürbaren, aber unbedenklichen Begleiterscheinungen:
Die Vibrationen sind als leichtes Kribbeln in den Füßen oder als dumpfes Brummen in Gebäuden wahrnehmbar.
Die Stadtwerke Erfurt betonen, dass keine Gefahr für die Gebäudestruktur besteht.
Die Erschütterungen werden permanent messtechnisch überwacht, um Grenzwerte streng einzuhalten.
Das umstrittene "Fracking" kommt nicht zum Einsatz. Während der Messungen in den Straßen des Wiesenhügels
kommt es zu kurzzeitigen Halteverboten und temporären Verkehrsbehinderungen,
da die Trucks nur im Schritttempo vorankommen.
Die Messungen auf dem Wiesenhügel und in der Innenstadt bilden das Fundament für die Energiewende in Erfurt.
Die Auswertung des riesigen Datenbestandes wird mehrere Monate in Anspruch nehmen,
bevor über die konkreten Standorte für die späteren Tiefenbohrungen entschieden wird.
Genaueres hierzu bekommen
Sie hier von den Stadtwerken!
Frühlingszauber am Wiesenhügel
Entdeckungsreise
zu den "geheimen" Gärten des Stadtteils
und gleichzeitig kraftvoll erwacht.
einen ganz eigenen, fast meditativen Charme.
Auf der einen Seite stehen die gepflegten Außenanlagen der
die Sträucher fachmännisch
– das verlässliche Fundament des Wohngebiets.
Doch dann der wahre Zauber.
Ein liebevoll bepflanztes Beet, das aus der Reihe tanzt.
Ein verstecktes Eckchen mit einer kleinen Bank und einer sorgsam platzierten Frühlingsfigur.
Blumen, die nicht nach Plan, sondern mit Herzblut gesetzt wurden.

In einer Zeit, in der alles schnelllebiger wird,
pflegen diese Menschen seit Jahren beständig ihre kleinen Reiche.
der sich die Zeit für einen bewussten Schritt nimmt.
wird der Wiesenhügel so zu einem Symbol für das Aufblühen im Kleinen.
die den Wiesenhügel so besonders menschlich machen.

(c) hpt-foto
Peti vom Wiehü, 7.4.26

auf dem Wiesenhügel
verwandelte sich unser Gemeinschaftsraum
in einen Ort der Begegnung,
der bis auf den letzten Platz besetzt war.
Zeit miteinander zu verbringen.


ließen die guten Gespräche nicht lange auf sich warten.
über das Wohnumfeld und die Bedeutung einer guten Nachbarschaft.
Einige Gäste erzählten stolz, dass sie bereits seit der Einweihung der ersten Häuser des Wohngebietes
vor 41 Jahren auf dem Wiesenhügel zu Hause sind.
gefunden hat und bin mir sicher,
dass dieses Treffen alsbald zur beliebten Tradition werden wird.
Manuela Klein
Ortsteilbürgermeisterin

Nochmal ein Dankeschön
Unser diesjähriger Frühjahrsputz war ein guter Erfolg und alles ist prima gelaufen.

die fleißigen Kinder der Kitas Hagebuttenweg und Haselnußweg,
die tatkräftigen Mitglieder der KoWo-Mieterbeiräte
und von Thinka,
sowie alle beteiligten Bürgerinnen und Bürger.
20 Schulen und 69 weitere Gruppen aktiv.
wenn wir eine kleine Träne verdrücken,
weil wir bei der abschließenden Preisverleihung leider kein Glück hatten.
auf das wir richtig stolz sein können!
Ihre Manuela Klein
Ortsteilbürgermeisterin

Hier geht es zur Galerie aktueller Fotos

ein schönes Quartier:
Vor-Ort-Termin am
Bewegungsparcours Holunderweg
deshalb hatte ich mich am 27. April 2026,
am Bewegungsparcous-Hollunderweg
mit Vertretern des Garten- und Friedhofsamtes getroffen.
Verunreinigungen durch Tiere,
die den Spaß am Training leider etwas getrübt haben.
Gemeinsam haben wir geprüft, ob eine Änderung des Bodenbelags
(aktuell Rindenmulch) sinnvoll wäre.
Das Ergebnis: Rindenmulch ist als Fallschutz ideal und ermöglicht eine flexible Pflege.
Ein Umbau auf Gummiplatten wäre extrem kostenintensiv und in der Instandhaltung
wesentlich aufwendiger.
Der Platz wird regelmäßig gereinigt und der Mulch bei Bedarf aufgefüllt.
Auch während unseres Termins konnten wir einen Anwohner beobachten, der dort fleißig trainierte
und sichtlich zufrieden mit der Anlage war.
Hier jetzt mein Appell an uns alle:
Das Amt tut sein Bestes,
aber für ein dauerhaft schönes Umfeld
brauchen wir Sie!
Lasst uns gemeinsam auf unseren Parcours achten:
Nutzen Sie bitte die bereitstehenden Abfallbehälter.
Dabei hier noch an alle Hundebesitzer:
Sollten Ihnen einmal wider Erwarten
die Hundebeutel ausgehen*), dann habe ich in
meinem Büro kostenlose Examplare für Sie dabei.
offen für den Dialog ist und schnell auf
Bürgeranfragen reagiert.
Nun liegt es an uns, diesen wertvollen Ort durch gegenseitige Rücksichtnahme zu erhalten.
dass der Bewegungsparcours ein Treffpunkt bleibt,
an dem sich jeder wohlfühlt!

*) Diese Beutel hat jeder verantwortungsbewußte Hundefreund automatisch,
ständig und überall in jeder Hosen- und Rocktasche dabei !!

Liebe Bewohnerinnen & Bewohner des Wiesenhügel, zum Beginn des neuen Jahres grüße ich Sie alle von Herzen und wünsche Ihnen Glück, Gesundheit und viele schöne Augenblicke für das Jahr 2026. Möge es ein Jahr werden, das uns Kraft gibt, uns verbindet und uns als Stadtteil weiter zusammenwachsen lässt. Als Ihre Ortsteilbürgermeisterin ist es mir eine Freude und Ehre, gemeinsam mit Ihnen in dieses neue Jahr zu starten. Der Wiesenhügel lebt von seiner Gemeinschaft;von den Menschen, die sich einbringen,die einander unterstützen und die unseren Stadtteil zu einem besonderen Ort machen. Auch im Jahr 2026 haben wir viel vor. Einige Veranstaltungen sind bereits geplant und ich freue mich sehr darauf, sie gemeinsam mit Ihnen zu gestalten. Im Frühjahr werden wir wieder zu unserem traditionellen Frühjahrsputz zusammenkommen und unseren Wiesenhügel mit frischer Energie herausputzen. Ein großer Flohmarkt ist ebenfalls vorbereitet. Eine wunderbare Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen, zu stöbern und unseren Stadtteil lebendig zu erleben. Für unsere jüngsten Bewohnerinnen und Bewohner wird es natürlich eine fröhliche Feier zum Kindertag geben. Und auch der Frauentag wird wieder mit einer würdigen und herzlichen Veranstaltung gefeiert. Wie in jedem Jahr werden wir auch die Geburtstage und Jubelfeiern unserer Senioren würdigen und viele weitere Begegnungen schaffen, die uns im Alltag Freude schenken. Ich freue mich darauf, gemeinsam mit Ihnen all diese Momente zu erleben. Lassen Sie uns das neue Jahr mit Zuversicht, Offenheit und einem starken Gemeinschaftsgefühl angehen. Alles Gute für 2026 – für Sie persönlich, für Ihre Familien und für unseren Wiesenhügel! Ihre Manuela Klein Ortsteilbürgermeisterin
Jan. 2026

Unsere Kolumne
Der Abzweig Wiesenhügel ist kein x-beliebiger Punkt im Erfurter Straßenbahnnetz.
Er ist ein neuralgischer Ort – einer jener Knoten, an denen sich entscheidet,
ob öffentlicher Nahverkehr funktioniert oder nur so tut als ob.
Für die Bürgerinnen und Bürger des Wiesenhügels ist dieser Abzweig Alltag.
Viele von ihnen sind auf den ÖPNV angewiesen:
ältere Menschen, Kundinnen und Kunden des Melchendorfer Marktes, Besucher und Patientinnen des
Katholischen Krankenhauses oder der Sportmedizin.
Wer hier umsteigt, braucht keine großen Versprechen, sondern schlicht Verlässlichkeit.
Und genau hier offenbart sich ein eklatantes Abstimmungsversagen.
Im 10-Minuten-Takt begegnen sich die Linien 2 und 3 regelmäßig vor dem Tunnel
am Abzweig Wiesenhügel.
Ebenso regelmäßig fährt die Linie 3 Richtung Urbicher Kreuz nahezu punktgenau ab,
sobald die Linie 2 aus Richtung Wiesenhügel einfährt – oder umgekehrt.
Die Fahrer sehen sich, die Bahnen sind da, und doch bleibt der Anschluss ein frommer Wunsch.
Ein Umstieg wird faktisch unmöglich gemacht.
Dabei reden wir nicht über komplexe Fahrplanakrobatik.
Es geht um maximal eine Minute. Eine Minute, die ausreichen würde,
um einen funktionierenden Anschluss zu gewährleisten.
Eine Minute, die an den wenige Haltestellen entfernten Endstellen problemlos
wieder aufgeholt werden könnte – dort, wo ohnehin Wende- und Standzeiten vorgesehen sind.
Dass dieser minimale Zeitverlust offenbar nicht in Kauf genommen wird, ist mehr als nur ärgerlich.
Es ist politisch brisant.
Stattdessen werden Fahrgäste systematisch ausgebremst – mit Wartezeiten von bis zu zehn Minuten.
Besonders frustrierend ist das Wissen, dass eine kleine Geste seitens des Fahrpersonals
diese Wartezeit hätte verhindern können.
Ein Schelm könnte hier sogar auf die Idee kommen, kleine Boshaftigkeiten zu vermuten.
Doch selbst das ist nicht der Kern des Problems.
Es geht nicht darum, dass eine Bahn grundsätzlich auf die andere warten muss –
sondern darum, es dann zu tun, wenn man sich vorher sieht.
Hier geht es nicht um technische Details. Es geht um Prioritäten.
Ein kommunaler Verkehrsbetrieb hat einen sozialen Auftrag.
Die Stadt Erfurt und die EVAG sind gefordert, Anschlussbeziehungen nicht nur rechnerisch korrekt,
sondern real nutzbar zu machen.
Wer den ÖPNV stärken will, darf die Bedürfnisse derjenigen nicht ignorieren,
die ihn am dringendsten brauchen.
Ein Fahrplan, der Anschlüsse sichtbar ermöglicht, sie praktisch aber verweigert, ist kein Zufall.
Er ist das Ergebnis politischer Entscheidungen – und damit auch politisch korrigierbar.
Peti vom Wiehü
.jpg)
1.2.26
Unsere Kolumne
Hallo,
auf unserer Hunderunde traute ich am Neujahrsmorgen meinen Augen nicht.
Wider Erwarten gab es dieses Jahr deutlich weniger Unrat auf unserer Wiese und den Straßen hier auf dem Wiesenhügel.
Das verdient ein großes Lob und lässt mich aber gleich wieder darüber nachdenken.
An fehlender Finanzkraft unserer Mitbürger sollte es hoffentlich nicht gelegen haben.
Denn ich wünsche, dass es ein gesteigertes Umwelt- und Problembewußstsein unter unseren "Pyrotechnikern" und geänderte Konsumgewohnheiten in der Bevölkerung ist bzw. sind.
Im Vertrauen darauf wünsche ich allen Besuchern unserer Webseite und meinen "Mitwiesenhüglern" ein gutes neues Jahr und vor allem Gesundheit und Frieden.
Euer Peti vom Wiehü
Das musste mal gesagt werden
03.01.´26

Es wintert auf dem Wiesenhügel
(c) hpt-foto (11. Januar 2026)





So wurden zum 8. November diesen Jahres
Seniorinnen und Senioren mit 75., 80., 85., 90. (und darüber) Geburtstagsjubiläum oder auch Hochtzeitsjubilare eingeladen.
Diese Einladung haben 25 Peronen wahrnehmen können und
am Ende dieser Runde konnte eine positive Bilanz
gezogen werden,in deren Ergebnis für das Jahr 2026
drei solcher Feiern vorgesehen sind.
Neben zustimmenden Äußerungen zur Wiederaufnahme dieser Seniorenrunde und zum Wohnen auf dem Wiesenhügel
wurden auch Anregungen für das nächste Jahr,
wie zum Beispiel der Wunsch nach einer gemeinsamen Busfahrt
oder die Schaffung eines fehlenden Treppengeländers, gegeben.
(hpt, 13.11.25)
Rätsel, Unterhaltung & Horoskop
Zum Horoskop:
Ein Forum besonders für unsere älteren Mitbürger:
Das Wetter in Erfurt
Unsere Webseite wurde
am 21.09 2025
und das "Wiesenhügelecho"
am 19.05.26 gestartet.











