erfurt-wiesenhügel
Seiten-Verzeichnis

WIESENHÜGELECHO



Erfurt, der 15.07.2026                                                   Letzte Aktualisierung:  13.07.2026 19:57:23

                                                                                                                                                                                                                                  Impressum





 

Zu den Berichten & Beiträgen:
Bürgerdialog am Wiesenhügel
Geothermie
"Geheime" Gärten am Wiesenhügel
Gemeinsam für ein schönes Quartier




 











Der Findling vom Hagebuttenweg: 
Stein gewordener Behördenfrust

 

Bei meinem Sonntagsspaziergang über den Hagebuttenweg 
dachte ich zunächst, die Stadt Erfurt habe endlich ein Denkmal 
für effiziente Verwaltung errichtet.      
    
Die Sonne glitzerte auf einer silbernen Plakette, der Stein stand würdevoll 

in der Landschaft – fast hätte ich erwartet, 
dass gleich ein offizieller Kranz niedergelegt wird.
 Doch dann las ich den Text:

                  

               

Spätestens da war klar: 
Das hier ist keine Gedenkstätte, sondern eine Art 
steinerner Beschwerdebrief mit Fundament!

   

Neugierig, wie ich nun einmal bin, habe ich nachgeforscht. 
Tatsächlich hatte die Aktion bereits 
die Thüringer Allgemeine *) beschäftigt.
    Der „erste illegale Spatenstich“ Erfurts 
– ein Titel, 
den vermutlich niemand auf seiner 
touristischen Visitenkarte haben wollte.

   

Hinter dem Findling steckt die Wohnungsbaugenossenschaft Einheit. 
Offenbar war irgendwann der Punkt erreicht,    
an dem ein normaler Brief an die Verwaltung nicht mehr ausreichte 

und man stattdessen einen zentnerschweren Felsen sprechen ließ.
    Das ist konsequent: Wenn Akten liegen bleiben, 

muss eben ein Stein aufstehen.

   

Seit Jahren streitet die Genossenschaft mit dem Rathaus über Bauprojekte, Genehmigungen und zuletzt sogar über Paketstationen.    
Während anderswo Pakete innerhalb von 24 Stunden zugestellt werden, 

scheint in Erfurt schon die Genehmigung für den Aufstellort
    eine Art Langzeitexperiment der Verwaltungskunst zu sein.

   

Vor dem Findling stehend hatte ich den Eindruck, nicht auf Granit zu blicken, 
sondern auf ein Denkmal für verlorene Bearbeitungszeiten.    
    Der Stein wirkte wie ein Grabstein mit der Inschrift: 

„Hier ruht der Vorgang. Er wartet auf Stellungnahme.“

   

Besonders schön ist das Motto „Ein bisschen frech“. 
Ursprünglich war das eine Kritik aus dem Rathaus am Vorgehen der WBG.
    Die Genossenschaft hat den Satz kurzerhand übernommen 

und auf den Stein geschrieben 
– Recycling auf höchstem kommunalpolitischen Niveau.

   

Gebaut wurde dort übrigens nichts. Der Spatenstich war rein symbolisch.    
    Ein symbolischer Verstoß gegen eine symbolisch langsame Verwaltung 

– man könnte sagen: Bürokratie trifft Performance-Kunst.

   

Die Aktion blieb nicht ohne Echo. 
Die Industrie- und Handelskammer sprach in einem Brandbrief 
von behördlichem Versagen.    
    Im Rathaus hingegen soll man kurz aufgeschaut haben, 

vermutlich um zu prüfen, 
ob für Empörung eine Sondergenehmigung erforderlich ist.

   

Als ich den Hagebuttenweg wieder verließ, glitzerte die Sonne 
noch immer auf der Plakette. Da wurde mir klar:    
    Der eigentliche Witz an diesem Findling ist nicht der „illegale Spatenstich“. Der eigentliche Witz ist, dass nach Ansicht der WBG ein Mahnstein offenbar schneller aufgestellt werden kann als manche Genehmigung erteilt wird.

   

Und falls das tatsächlich der erste Mahnfindling Erfurts ist,    
könnte die Stadt bald eine neue Sehenswürdigkeit bekommen: 

eine steinerne Chronik der verpassten Chancen
 – mit genügend Platz für weitere Plaketten, sobald die nächsten Anträge in den wohlverdienten Verwaltungsschlaf gefallen sind.



*) TA vom 17.Juni 2026, Holger Wetzel


 



Text und Bild:
(c) peti vom wiehü 13.Juli 2026




 
















 







Helden tragen keine Umhänge 
– sie pflanzen Platanen. 



Mit großer Dankbarkeit denken wir an jene Menschen, 
die einst die Platanen entlang der Straße Am Wiesenhügel 

zwischen Ginster- und Färberwaidweg gepflanzt haben. 


Was damals Weitsicht und Verantwortungsbewusstsein war, 
ist heute ein unschätzbares Geschenk.

Gerade in den heißen Tagen dieser Zeit spenden 
die mächtigen Bäume wohltuenden Schatten, 
kühlen ihre Umgebung und machen den Weg 
für Anwohnende deutlich angenehmer. 
Sie sind ein lebendiges Vermächtnis, das zeigt, 
wie nachhaltiges Handeln Generationen verbindet.

Unser herzlicher Dank gilt den Altvorderen, 
deren Engagement bis heute nachwirkt. 
Mögen ihre Weitsicht und ihr Einsatz uns inspirieren, 
unsere Umwelt ebenso verantwortungsvoll zu gestalten,
für die Menschen von heute 
und für die Generationen von morgen.


                     Text & Foto:  Peti vom Wiehü, 27.06.2026








 

Nächster Schritt zur Neuen Mitte

                             

Am „Abzweig Wiesenhügel“ beginnen in den kommenden Tagen im Auftrag 
der Stadtverwaltung Erfurt Baugrunduntersuchungen für das Projekt „Neue Mitte Südost“. 
Dabei werden an zahlreichen Punkten zwischen Stielerstraße, am Herrenberg und dem 

Schlehdornweg am Wiesenhügel Bodenproben entnommen. 

Ein Wohngebiet von oben
Foto: Modellvorhaben Südost – Luftbild der Neuen Mitte Foto: © Stadtverwaltung Erfurt

Während der Arbeiten kann es zeitweise zu kleineren Einschränkungen im Umfeld kommen. 
Die Untersuchungen erfolgen abschnittsweise und dauern jeweils nur kurze Zeit an. 
Die beauftragte iproplan Planungsgesellschaft mbH beginnt die Untersuchungen auf den Grünanlagen 
und setzt sie später auch entlang der Straßen fort. Im Juli sollen die Arbeiten abgeschlossen werden.

Die Untersuchungen sind ein wichtiger Vorbereitungsschritt für den geplanten Umbau des „Abzweigs Wiesenhügel“, 
der Straßen, Gleise und Freiräume betrifft, sowie für den Neubau der Fuß- und Radbrücke. 
Fachleute prüfen dabei unter anderem die Beschaffenheit des Bodens und des Untergrundes. 
Die gewonnenen Erkenntnisse sind notwendig, um die weiteren Planungen sicher und zuverlässig 
durchführen zu können.


Wegen des schlechten Zustands der Autobrücke und Straßen arbeiten die Ämter der Stadtverwaltung 
gemeinsam mit den beauftragten Planungsbüros mit Hochdruck an der Planung. 
Auch die Fördermittel von Bund und Land müssen zeitnah eingesetzt werden. 

Neben der Sanierung und dem Umbau der Verkehrsanlagen erlaubt die Förderung 

im „Modellvorhaben Erfurt Südost“ auch die Neugestaltung der Grünanlagen, 
eines Stadtplatzes und den Bau einer Fuß- und Radbrücke, sodass für Südost ein neues Stadtteilzentrum entsteht.

(c) Stadt Erfurt Pressemitteilung: 21.05.2026 16:25 Kategorie: Baustelle, Stadtentwicklung, Verkehr 






   





BÜRGERDIALOG AM WIESENHÜGEL am 23. Juni 2026



Konstruktiver Austausch zur
"Zukunft auf der Höhe - Wohnen auf dem Wiesenhügel"



Die Podiumsveranstaltung „Wiesenhügel im Dialog“ stieß auf großes Interesse 
und war sehr gut besucht. 
Zahlreiche Bürgerinnen und Bürger nutzten die Gelegenheit, ihre Anliegen, 
Ideen und Anregungen zur Entwicklung des Wohngebietes zum Wohnen in den Häusern 
der KoWo Erfurt einzubringen und mit den Verantwortlichen ins Gespräch zu kommen.



Auf dem Podium sprachen Frau Stange als Mitglied des Erfurter Stadtrates 
und Vorsitzende des Aufsichtsrates der KoWo Erfurt, 
Herr Ruder und Herr Willecke von der KoWo Erfurt, 
Frau Bierbach als Moderatorin, 
Herr Kraft und Frau Wuttig als Stadtverordnete der Fraktionen Mehrwertstadt 
beziehungsweise Bündnis 90/Die Grünen 
sowie die Ortsteilbürgermeisterin Frau Klein.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen Fragen zur weiteren Entwicklung des Wohngebietes, 

zur Wohnqualität in den KoWo-Häusern, sowie zu den Befindlichkeiten 
der Bewohnerinnen und Bewohner.

Die Diskussionen verliefen engagiert und konstruktiv. 
Viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer brachten konkrete Vorschläge ein, 
wie das Leben im Wohnbezirk weiter verbessert werden kann.

Dabei wurden auch verschiedene Kritikpunkte gegenüber der KoWo angesprochen. 
Die Mieterinnen und Mieter bemängelten eine aus ihrer Sicht unzureichende 
Kommunikation und Information durch das Wohnungsunternehmen. 
Zudem wurde darauf hingewiesen, dass Hausmeister vor Ort häufig nicht ausreichend präsent seien.
Die geplanten Strangsanierungen waren auch mehrfach Gegenstand der Diskussion.
Weitere Beschwerden betrafen die Sauberkeit in den Treppenhäusern. 
Hier wurde sowohl die Qualität der beauftragten Reinigungsfirma 
als auch das Verhalten einzelner Mieter kritisiert. 
So wurde berichtet, dass Müll und Sperrmüll wiederholt an ungeeigneten Stellen 
abgelagert werden und manche Bewohner Abfälle achtlos fallen lassen, 
anstatt sie ordnungsgemäß zu entsorgen. 
Die Anwesenden waren sich einig, dass sowohl Wohnungsunternehmen 
als auch Mieterschaft Verantwortung für ein sauberes und gepflegtes Wohnumfeld tragen.


Von allen Seiten wurde ausdrücklich begrüßt, 
dass die Podiumsreihe „Wiesenhügel im Dialog“ zustande gekommen ist. 
Sie wurde als wichtige Plattform für den direkten Austausch zwischen 
Bürgerschaft, Politik, Verwaltung und Wohnungsunternehmen wahrgenommen.


Am Ende der Veranstaltung zeigten sich die Beteiligten mit dem Verlauf des Abends zufrieden
und es bestand Einigkeit darüber, den begonnenen Dialog fortzusetzen. 
Bereits während der Veranstaltung wurden weitere Gespräche und Austauschformate vereinbart, 
um die angesprochenen Themen gemeinsam weiterzuverfolgen und Lösungen zu entwickeln.

Die Veranstaltung machte deutlich, wie groß das Interesse an einer positiven Entwicklung des Wiesenhügels ist und welchen Wert ein offener und regelmäßiger Dialog für das Zusammenleben im Stadtteil hat.



Peti vom Wiehü 24.06.2026







BÜRGERDIALOG AM WIESENHÜGEL: 
ZWISCHEN ABENTEUERSPIELPLATZ UND ALLTAGSSORGEN

Erfurt-Wiesenhügel, 8. Mai 2026


Am Nachmittag des 8. Mai füllt sich der Veranstaltungsraum zur Premiere 
von „Wiesenhügel im Dialog“.
Ein Format, das eine Brücke schlagen will; zwischen der Politik, 

den Wohnungsgesellschaften 

und den Menschen vor Ort.

 

Ortsteilbürgermeisterin Manuela Klein eröffnet den Abend. 
Sie formuliert das Kernanliegen klar:
Den Wiesenhügel gemeinsam gestalten.

Der Plattenbaubezirk ist im Wandel.
Die kulturelle Vielfalt im Ortsteil wächst stetig; 

sie wird an diesem Abend nicht als Hürde, 
sondern als Potenzial verstanden.

Unterstützung erhält die Stadtteilpolitik von starken gesellschaftlichen Kräften vor Ort.

Das Projekt ThInka 
(Thüringer Initiative für Integration, Nachhaltigkeit, Kooperation und Aktivierung) 
stellt sich vor. 
Gemeinsam mit weiteren lokalen Akteuren bildet es das soziale Rückgrat des Quartiers. 
Sie fangen dort an, wo bürokratische Strukturen oft zu langsam sind.

Der freiberufliche Moderator Martin Arnold Schaarschmidt (ganz links), 
zugleich Vorstand des Plattform e.V., leitet die Debatte. 

Auf dem Podium sitzen die Entscheider von links nach rechts:




Manuela Klein, Ortsteilbürgermeisterin; 
Jacob Kraft, Mehrwertstadt;  
Carolin Held, Die Linke;
Christian Büttner, WBG Einheit Geschäftsführer;
Ramona Wuttig, Die Grünen und 

Mike Redder, Geschäftsführer WBG Gutheim


Die anschließende Diskussionsrunde entwickelt sich schnell zu einem lebhaften Austausch. 
Die Themen spannen den Bogen von großen Zukunftsvisionen bis zu konkreten Ärgernissen des Alltags.

Ein Highlight der Debatte war ein Erbe der Bundesgartenschau (BUGA).
Einen der BUGA-Spielplätze aus dem Erfurter Norden auf den Wiesenhügel zu holen, 
dieser Wunsch ist groß, 

Er soll den Familien im Quartier neue Räume öffnen. 


Parallel dazu steht die Aufwertung der Kulturhaltestelle im Fokus. 
Das Umfeld soll hier das kulturelle Leben im Stadtteil sichtbarer machen.

Wohnen bedeutet Lebensqualität im Detail. 
Christian Büttner (WBG Einheit) verkündet ein konkretes Projekt: 


Die Schaffung einer anbieterfreien Poststation
Sie soll allen Logistikdiensten offenstehen. 
Ein echter Gewinn für die Wege-Infrastruktur.
Sehr beindruckend schilderte Herr Büttner das Prinzip
der Lotsenarbeit bei speziellen sozialen Fragen oder Problem 
der Mieterin der WBG Einheit.


Weniger erfreulich sind die Defizite im öffentlichen Raum. 
Die Bürger beklagen fehlende Bänke auf den Wegen zum und
im Steigerwald sowie am Drosselberg. 

Auch die Sauberkeit bewegt die Gemüter. 
Unter anderem ist die Infotafel am beliebten Aussichtspunkt „Stadtblick“ 

stark verschmutzt und braucht dringend eine Reinigung. 


Ein geplanter Trinkbrunnen soll dagegen bald für Abkühlung 
an heißen Tagen sorgen.

Ein weiteres schon länger bestehendes Thema sind 
einige fehlende Straßenlaternen

Dunkle Ecken mindern das Sicherheitsgefühl. 
Das Podium verweist hierbei auf das aktuelle Beleuchtungskonzept 
der Stadt, welches sich derzeit in Arbeit befindet. 
Bis zur Umsetzung werden die Bürger auf den digitalen 
städtischen Mängelmelder verwiesen, 
um akute Dunkelzonen direkt an die Verwaltung zu melden.


Die Verkehrssicherheit brennt den Anwohnern besonders auf den Nägeln. 

Der Schulweg auf dem Wiesenhügel muss sicherer werden. 

Die Einhaltung der 30 km/h-Zone wird im Viertel oft missachtet. 
Die Forderungen aus dem Publikum sind deutlich: 
Ein stationärer Blitzer oder verstärkte Kontrollen müssen her, um die Raser zu stoppen

und die schwächsten Verkehrsteilnehmer zu schützen.

Fazit: Der Anfang ist gemacht

Wiesenhügel im Dialog“ hat am 8. Mai bewiesen, 
dass Redebedarf herrscht. 
Die Mischung aus genossenschaftlichem Engagement, 
politischem Willen und Bürgerbeteiligung zeigt erste Konturen. 
Die Probleme liegen auf dem Tisch. 
Nun müssen den Worten dieses Abends Taten folgen.

Text: Peti vom Wiehü;  Fotos: (c) Kai Christ



   






Ein wichtiger Schritt für die regionale Energiewende ist geschafft: 
Die seismischen Untersuchungen für das geplante Tiefengeothermie-Projekt 

in Erfurt sind erfolgreich abgeschlossen 
– völlig ohne nennenswerte Schäden.
In den vergangenen Wochen wurde der Erfurter Untergrund präzise durchleuchtet. 
Mithilfe von 20.000 Geophonen und innovativer Messtechnik der Firma Geofizyka Torun 
wurden rund 15.000 Messpunkte erfasst. 
Das Ziel: Ein 3D-Modell des Bodens zu erstellen, um den perfekten Standort für eine 
nachhaltige Ökowärme-Bohrung zu finden.
Für das zukunftsweisende 5,8-Millionen-Euro-Projekt (maßgeblich finanziert durch die Stadtwerke) 
läuft jetzt die Datenauswertung. 
Sie bildet das Fundament für eine sichere, saubere und CO₂-freie Wärmeversorgung der Stadt. 
Während die Spezialtechnik abzieht, sammeln wir die letzten Sensoren ein. 
Einen Schönheitsfehler hat die Sache noch: 

Der Diebstahl von rund 170 Geophonen muß strafrechtlich verfolgt werden.




 Geothermiefahrzeuge auf dem Erfurter Wiesenhügel
(April/Mai 2026)



Die Stadtwerke Erfurt (SWE) treiben das Großprojekt zur Erschließung 

Tiefengeothermie massiv voran. 
Ziel ist es, die Wärme aus mehreren Kilometern Tiefe für das städtische Fernwärmenetz nutzbar zu machen 

und so bis 2045 über 40 Prozent des Wärmebedarfs abzusichern. 

Zur Vorbereitung wurde eine großflächige 3D-Seismik-Messkampagne gestartet. 
Nach dem Auftakt in den Außenbezirken erreichten die Spezialfahrzeuge planmäßig das 

dicht besiedelte Wohngebiet auf dem Erfurter Wisenhügel sowie die angrenzende Innenstadt.

Zum Einsatz kommen tonnenschwere Spezialfahrzeuge, sogenannte Vibro-Trucks (auch Rütteltrucks genannt).

Die Fahrzeuge lassen eine schwere Platte auf den Boden herab und erzeugen gezielte, hochfrequente Bodenschwingungen.


  • Die ausgesandten Schallwellen dringen tief in die Erdschichten ein, werden reflektiert und von tausenden 
    im Vorfeld ausgelegten, kleinen gelben Erdmikrofonen aufgezeichnet.
    Die Daten liefern ein präzises, dreidimensionales Bild des Erfurter Untergrunds, 
    um optimale Bohrpunkte zu identifizieren.

Da der Wiesenhügel durch eine dichte Wohnbebauung geprägt ist, 

führt der Einsatz zu spürbaren, aber unbedenklichen Begleiterscheinungen:

Die Vibrationen sind als leichtes Kribbeln in den Füßen oder als dumpfes Brummen in Gebäuden wahrnehmbar.

Die Stadtwerke Erfurt betonen, dass keine Gefahr für die Gebäudestruktur besteht. 
Die Erschütterungen werden permanent messtechnisch überwacht, um Grenzwerte streng einzuhalten. 
Das umstrittene "Fracking" kommt nicht zum Einsatz. Während der Messungen in den Straßen des Wiesenhügels 
kommt es zu kurzzeitigen Halteverboten und temporären Verkehrsbehinderungen, 
da die Trucks nur im Schritttempo vorankommen.


Die Messungen auf dem Wiesenhügel und in der Innenstadt bilden das Fundament für die Energiewende in Erfurt. 

Die Auswertung des riesigen Datenbestandes wird mehrere Monate in Anspruch nehmen, 
bevor über die konkreten Standorte für die späteren Tiefenbohrungen entschieden wird.


Genaueres hierzu bekommen 
Sie hier von den Stadtwerken!







 







Frühlingszauber am Wiesenhügel
Entdeckungsreise 

zu den "geheimen" Gärten des Stadtteils 


                                                                   Der Wiesenhügel zu jeder Jahreszeit ist ein Ort an dem die Stadt zur Ruhe kommt 
                                                                                               und gleichzeitig kraftvoll erwacht. 

                                                               Jetzt besonders im Frühling zweischen Ostern und Pfingsten entfaltet dieser Stadtteil 
                                                                                         einen ganz eigenen, fast meditativen Charme.

                                                                           Wer dann hier spazieren geht, erlebt ein spannendes Wechselspiel:
                                                       Auf der einen Seite stehen die gepflegten Außenanlagen der 
Die Rasenkanten sind sauber gezogen, 
                                                                                                    die Sträucher fachmännisch 
gestutzt. 

                                                                                 Es ist ein grüner Rahmen, der Beständigkeit und Struktur ausstrahlt 
                                                                                                – das verlässliche Fundament des Wohngebiets.

Doch dann der wahre Zauber.  
Er liegt im Detail, oft versteckt auf den Rückseiten der Gebäude oder unterhalb der Balkonzeilen. 
Hier haben einzelne Mieter über Jahre hinweg private, 
kleine Idylle geschaffen. Es sind „Inseln“ der Persönlichkeit:

Ein liebevoll bepflanztes Beet, das aus der Reihe tanzt.

Ein verstecktes Eckchen mit einer kleinen Bank und einer sorgsam platzierten Frühlingsfigur.

Blumen, die nicht nach Plan, sondern mit Herzblut gesetzt wurden.





                                                       Diese Gärtchen sind Zeugen einer tiefen Verbundenheit mit dem eigenen Lebensraum. 
 

                                                                                           In einer Zeit, in der alles schnelllebiger wird, 
                                                                         pflegen diese Menschen seit Jahren beständig ihre kleinen Reiche. 
Oft entdeckt man sie erst auf den zweiten Blick – 
fast so, als wollten sie ihre Schönheit nur dem schenken, 
der sich die Zeit für einen bewussten Schritt nimmt. 
Im Frühling, wenn das erste frische Grün der Bäume den Blick auf die Plattenbauten weicher zeichnet, 
wird der Wiesenhügel so zu einem Symbol für das Aufblühen im Kleinen. 
Es zeigt, dass Heimat dort entsteht, wo Menschen sich die Freiheit nehmen, ein Stückchen Erde mit Liebe zu gestalten.
Ein Spaziergang hier ist mehr als nur Bewegung an der Luft; es ist eine Entdeckungsreise zu den kleinen Fluchten des Alltags, 
die den Wiesenhügel so besonders menschlich machen.


  


(c) hpt-foto

Peti vom Wiehü, 7.4.26   








                                                                       
 











Ein Nachmittag voller Herzlichkeit und Erinnerungen 
auf dem Wiesenhügel


Am Nachmittag des 28. März 
verwandelte sich unser Gemeinschaftsraum 
in einen Ort der Begegnung, 

der bis auf den letzten Platz besetzt war. 
Es war eine Freude zu sehen, wie viele Seniorinnen und Senioren 
der Einladung gefolgt sind, um in geselliger Runde 
Zeit miteinander zu verbringen.

Schon beim Betreten des Raumes gab es die ersten lobenden Worte: 
Die liebevolle Gestaltung und die frühlingshafte Ausschmückung sorgten sofort für eine Wohlfühlatmosphäre. 
Bei Kaffe und Kuchen und auch einem Glas Sekt 
ließen die guten Gespräche nicht lange auf sich warten.


Die Themen des Nachmittags waren so vielfältig wie das Leben selbst. Es wurde über das Älterwerden gesprochen, 
über das Wohnumfeld und die Bedeutung einer guten Nachbarschaft. 


Besonders bewegend waren die persönlichen Lebensgeschichten. 
Einige Gäste erzählten stolz, dass sie bereits seit der Einweihung der ersten Häuser des Wohngebietes 
vor 41 Jahren auf dem Wiesenhügel zu Hause sind. 
Gemeinsam wurden Erinnerungen an die Zeit der DDR wachgerufen 
und geschaut, wie sehr sich das Wohnumfeld über 
die Jahrzehnte gewandelt hat.


Das durchweg positive Echo der Teilnehmer war eindeutig;
der Wunsch nach einer baldigen Wiederholung dieser 
gemütlichen Runde wurde mehrfach geäußert.


Ich freue mich sehr, dass dieser Nachmittag so viel Anklang 
gefunden hat und bin mir sicher,

dass dieses Treffen alsbald zur beliebten  Tradition werden wird.


Manuela Klein

Ortsteilbürgermeisterin








 






Nochmal ein Dankeschön


Liebe Nachbarn, liebe Kinder, liebe Aktive,


am 18. März haben wir gemeinsam angepackt 
– und das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen! 
Unser diesjähriger Frühjahrsputz war ein guter Erfolg und alles ist prima gelaufen.

Ein Dankeschön für euren Einsatz geht an:
die engagierten Schülerinnen und Schüler unserer Grundschule,

die fleißigen Kinder der Kitas Hagebuttenweg und Haselnußweg,

die tatkräftigen Mitglieder der KoWo-Mieterbeiräte 

und von Thinka,

sowie alle beteiligten Bürgerinnen und Bürger.


Es war großartig zu sehen, wie Jung und Alt Hand in Hand arbeiten. 
In ganz Erfurt waren 32 Kindergärten, 
20 Schulen und 69 weitere Gruppen aktiv. 
Dank derer strahlt auch unser Stadtteil pünktlich zum Frühlingsstart!


Ein kleiner Wermutstropfen bleibt... ,
wenn wir eine kleine Träne verdrücken, 

weil wir bei der abschließenden Preisverleihung leider kein Glück hatten.


Der wahre Gewinn ist aber unser sauberes Viertel, 
auf das wir richtig stolz sein können!


Ich freue mich auf unsere nächsten 
gemeinsamen Aktionen.


Herzliche Grüße
Ihre Manuela Klein

Ortsteilbürgermeisterin



Hier geht es zur Galerie aktueller Fotos














Gemeinsam für
ein schönes Quartier:
Vor-Ort-Termin am
Bewegungsparcours Holunderweg


Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
Ihre Anliegen liegen mir am Herzen,
deshalb hatte ich mich am 27. April 2026,  

am Bewegungsparcous-Hollunderweg
mit Vertretern des Garten- und Friedhofsamtes getroffen.
Anlass für diesen Termin waren Ihre Rückmeldungen bezüglich 
Verunreinigungen durch Tiere,
die den Spaß am Training leider etwas getrübt haben.

Gemeinsam haben wir geprüft, ob eine Änderung des Bodenbelags 

(aktuell Rindenmulch) sinnvoll wäre. 
Das Ergebnis: Rindenmulch ist als Fallschutz ideal und ermöglicht eine flexible Pflege. 
Ein Umbau auf Gummiplatten wäre extrem kostenintensiv und in der Instandhaltung 

wesentlich aufwendiger.
Das Amt leistet hier bereits gute Arbeit: 
Der Platz wird regelmäßig gereinigt und der Mulch bei Bedarf aufgefüllt. 


Auch während unseres Termins konnten wir einen Anwohner beobachten, der dort fleißig trainierte 

und sichtlich zufrieden mit der Anlage war.

Hier jetzt mein Appell an uns alle: 


Das Amt tut sein Bestes, 
aber für ein dauerhaft schönes Umfeld 

brauchen wir Sie! 
Lasst uns gemeinsam auf unseren Parcours achten:
Nutzen Sie bitte die bereitstehenden Abfallbehälter.

Dabei hier noch an alle Hundebesitzer:
Sollten Ihnen einmal wider Erwarten 

die Hundebeutel ausgehen*), dann habe ich in 
meinem Büro kostenlose Examplare für Sie dabei.

Ich habe heute gesehen, dass die Stadtverwaltung 
offen für den Dialog ist und schnell auf 
Bürgeranfragen reagiert. 
Nun liegt es an uns, diesen wertvollen Ort durch gegenseitige Rücksichtnahme zu erhalten.

Lassen Sie uns gemeinsam dafür sorgen, 
dass der Bewegungsparcours ein Treffpunkt bleibt, 
an dem sich jeder wohlfühlt!
Herzlichst,
Ihre Manuela Klein



*) Diese Beutel hat jeder verantwortungsbewußte Hundefreund automatisch, 
ständig und überall in jeder Hosen- und Rocktasche dabei !!






 










Liebe Bewohnerinnen & Bewohner 
des Wiesenhügel,

zum Beginn des neuen Jahres grüße ich Sie alle von Herzen und wünsche Ihnen Glück, Gesundheit und viele schöne Augenblicke für das Jahr 2026.  
Möge es ein Jahr werden, das uns Kraft gibt, uns verbindet und uns 
als Stadtteil weiter zusammenwachsen lässt. 
Als Ihre Ortsteilbürgermeisterin ist es mir eine Freude und Ehre, 
gemeinsam mit Ihnen in dieses neue Jahr zu starten. 
Der Wiesenhügel lebt von seiner Gemeinschaft;von den Menschen, 
die sich einbringen,die einander unterstützen und die unseren Stadtteil zu einem besonderen Ort machen.
 
Auch im Jahr 2026 haben wir viel vor. 
          
Einige Veranstaltungen sind bereits geplant und ich freue mich sehr darauf, 
sie gemeinsam mit Ihnen zu gestalten. 
Im Frühjahr werden wir wieder zu unserem 
traditionellen Frühjahrsputz zusammenkommen 
und unseren Wiesenhügel mit frischer Energie herausputzen. 

Ein großer Flohmarkt ist ebenfalls vorbereitet. 
Eine wunderbare Gelegenheit, miteinander ins Gespräch zu kommen, 
zu stöbern und unseren Stadtteil lebendig zu erleben. 

Für unsere jüngsten Bewohnerinnen und Bewohner wird es natürlich 
eine fröhliche Feier zum Kindertag geben.  
Und auch der Frauentag wird wieder mit einer würdigen 
und herzlichen Veranstaltung gefeiert. 
Wie in jedem Jahr werden wir auch die Geburtstage und Jubelfeiern 
unserer Senioren würdigen und viele weitere Begegnungen schaffen, 
die uns im Alltag Freude schenken. 

Ich freue mich darauf, gemeinsam mit Ihnen all diese Momente zu erleben. 
Lassen Sie uns das neue Jahr mit Zuversicht, Offenheit und einem starken Gemeinschaftsgefühl angehen. 
Alles Gute für 2026 – für Sie persönlich,  für Ihre Familien und für unseren Wiesenhügel!

          
Ihre Manuela Klein
Ortsteilbürgermeisterin

Jan. 2026

      

Unsere Kolumne


Der Abzweig Wiesenhügel ist kein x-beliebiger Punkt im Erfurter Straßenbahnnetz. 

Er ist ein neuralgischer Ort – einer jener Knoten, an denen sich entscheidet,

ob öffentlicher Nahverkehr funktioniert oder nur so tut als ob.

Für die Bürgerinnen und Bürger des Wiesenhügels ist dieser Abzweig Alltag. 

Viele von ihnen sind auf den ÖPNV angewiesen: 

ältere Menschen, Kundinnen und Kunden des Melchendorfer Marktes, Besucher und Patientinnen des 

Katholischen Krankenhauses oder der Sportmedizin. 


Wer hier umsteigt, braucht keine großen Versprechen, sondern schlicht Verlässlichkeit.

Und genau hier offenbart sich ein eklatantes Abstimmungsversagen.

Im 10-Minuten-Takt begegnen sich die Linien 2 und 3 regelmäßig vor dem Tunnel 

am Abzweig Wiesenhügel. 

Ebenso regelmäßig fährt die Linie 3 Richtung Urbicher Kreuz nahezu punktgenau ab, 

sobald die Linie 2 aus Richtung Wiesenhügel einfährt – oder umgekehrt. 

Die Fahrer sehen sich, die Bahnen sind da, und doch bleibt der Anschluss ein frommer Wunsch. 

Ein Umstieg wird faktisch unmöglich gemacht.

Dabei reden wir nicht über komplexe Fahrplanakrobatik. 

Es geht um maximal eine Minute. Eine Minute, die ausreichen würde, 

um einen funktionierenden Anschluss zu gewährleisten. 

Eine Minute, die an den wenige Haltestellen entfernten Endstellen problemlos 

wieder aufgeholt werden könnte – dort, wo ohnehin Wende- und Standzeiten vorgesehen sind.

Dass dieser minimale Zeitverlust offenbar nicht in Kauf genommen wird, ist mehr als nur ärgerlich. 

Es ist politisch brisant.

Stattdessen werden Fahrgäste systematisch ausgebremst – mit Wartezeiten von bis zu zehn Minuten. 

Besonders frustrierend ist das Wissen, dass eine kleine Geste seitens des Fahrpersonals 

diese Wartezeit hätte verhindern können. 

Ein Schelm könnte hier sogar auf die Idee kommen, kleine Boshaftigkeiten zu vermuten. 

Doch selbst das ist nicht der Kern des Problems. 

Es geht nicht darum, dass eine Bahn grundsätzlich auf die andere warten muss – 

sondern darum, es dann zu tun, wenn man sich vorher sieht.


Hier geht es nicht um technische Details. Es geht um Prioritäten.

Ein kommunaler Verkehrsbetrieb hat einen sozialen Auftrag. 

Die Stadt Erfurt und die EVAG sind gefordert, Anschlussbeziehungen nicht nur rechnerisch korrekt, 

sondern real nutzbar zu machen. 

Wer den ÖPNV stärken will, darf die Bedürfnisse derjenigen nicht ignorieren, 

die ihn am dringendsten brauchen.

Ein Fahrplan, der Anschlüsse sichtbar ermöglicht, sie praktisch aber verweigert, ist kein Zufall. 

Er ist das Ergebnis politischer Entscheidungen – und damit auch politisch korrigierbar.


Peti vom Wiehü

1.2.26

      

Unsere Kolumne

      


      

Hallo,

      

auf unserer Hunderunde traute ich am Neujahrsmorgen meinen Augen nicht. 

      

Wider Erwarten gab es dieses Jahr deutlich weniger Unrat auf unserer Wiese und den Straßen hier auf dem Wiesenhügel. 

      

Das verdient ein großes Lob und lässt mich aber gleich wieder darüber nachdenken. 

      

An fehlender Finanzkraft unserer Mitbürger sollte es hoffentlich nicht gelegen haben. 

      

Denn ich wünsche, dass es ein gesteigertes Umwelt- und Problembewußstsein unter unseren "Pyrotechnikern" und geänderte Konsumgewohnheiten in der Bevölkerung ist bzw. sind. 

      

Im Vertrauen darauf wünsche ich allen Besuchern unserer Webseite und meinen "Mitwiesenhüglern" ein gutes neues Jahr und vor allem Gesundheit und Frieden.

      


      

Euer     Peti vom Wiehü

      


      

Das musste mal gesagt werden

      

03.01.´26

      


      


      

      


      


      

Es wintert auf dem Wiesenhügel

      

(c) hpt-foto   (11. Januar 2026)











Senioren-und Jubiläumsfeiern hatte der Ortsteilrat 
bereits seit vielen Jahren regelmäßig organisert. 


Da diese Gepflogenheit in der letzten Zeit 
etwas eingeschlafen war, 
hat sich unsere neugewählte Ortsteilbürgermeisterin 
zum Ziel gesetzt, Traditionen,  die sich im Zusammenleben 
unserer Gemeinschaft bewährt haben, neu zu beleben.


So wurden zum 8. November diesen Jahres 

Seniorinnen und Senioren mit 75., 80., 85., 90. (und darüber) Geburtstagsjubiläum oder auch Hochtzeitsjubilare eingeladen.


Diese Einladung haben  25 Peronen wahrnehmen können und 

am Ende dieser Runde konnte eine positive Bilanz 

gezogen werden,in deren Ergebnis für das Jahr 2026 

drei solcher Feiern vorgesehen sind.


Neben zustimmenden Äußerungen zur Wiederaufnahme dieser Seniorenrunde und zum Wohnen auf dem Wiesenhügel 

wurden auch Anregungen für das nächste Jahr,

wie zum Beispiel der Wunsch nach einer gemeinsamen Busfahrt 

oder die Schaffung eines fehlenden Treppengeländers, gegeben.

(hpt, 13.11.25)















 Rätsel, Unterhaltung & Horoskop



Zum Horoskop:

 















Ein Forum besonders für unsere älteren Mitbürger:













Das Wetter in Erfurt


    


 

  



Unsere Webseite wurde 
am 21.09 2025
und das "Wiesenhügelecho" 

am 19.05.26 gestartet.


Nach oben