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Ein wichtiger Schritt für die regionale Energiewende ist geschafft:
Die seismischen Untersuchungen für das geplante Tiefengeothermie-Projekt
in Erfurt sind erfolgreich abgeschlossen
– völlig ohne nennenswerte Schäden.
Die seismischen Untersuchungen für das geplante Tiefengeothermie-Projekt
in Erfurt sind erfolgreich abgeschlossen
– völlig ohne nennenswerte Schäden.
In den vergangenen Wochen wurde der Erfurter Untergrund präzise durchleuchtet.
Mithilfe von 20.000 Geophonen und innovativer Messtechnik der Firma Geofizyka Torun
wurden rund 15.000 Messpunkte erfasst.
Das Ziel: Ein 3D-Modell des Bodens zu erstellen, um den perfekten Standort für eine
nachhaltige Ökowärme-Bohrung zu finden.
Mithilfe von 20.000 Geophonen und innovativer Messtechnik der Firma Geofizyka Torun
wurden rund 15.000 Messpunkte erfasst.
Das Ziel: Ein 3D-Modell des Bodens zu erstellen, um den perfekten Standort für eine
nachhaltige Ökowärme-Bohrung zu finden.
Für das zukunftsweisende 5,8-Millionen-Euro-Projekt (maßgeblich finanziert durch die Stadtwerke)
läuft jetzt die Datenauswertung.
Sie bildet das Fundament für eine sichere, saubere und CO₂-freie Wärmeversorgung der Stadt.
Während die Spezialtechnik abzieht, sammeln wir die letzten Sensoren ein.
Einen Schönheitsfehler hat die Sache noch:
Der Diebstahl von rund 170 Geophonen muß strafrechtlich verfolgt werden.
läuft jetzt die Datenauswertung.
Sie bildet das Fundament für eine sichere, saubere und CO₂-freie Wärmeversorgung der Stadt.
Während die Spezialtechnik abzieht, sammeln wir die letzten Sensoren ein.
Einen Schönheitsfehler hat die Sache noch:
Der Diebstahl von rund 170 Geophonen muß strafrechtlich verfolgt werden.
Geothermiefahrzeuge auf dem Erfurter Wiesenhügel
(April/Mai 2026)
(April/Mai 2026)
Die Stadtwerke Erfurt (SWE) treiben das Großprojekt zur Erschließung von klimafreundlicher Tiefengeothermie massiv voran.
Ziel ist es, die Wärme aus mehreren Kilometern Tiefe für das städtische Fernwärmenetz nutzbar zu machen und so bis 2045 über 40 Prozent des Wärmebedarfs abzusichern.
Zur Vorbereitung wurde eine großflächige 3D-Seismik-Messkampagne gestartet.
Nach dem Auftakt in den Außenbezirken erreichten die Spezialfahrzeuge planmäßig das dicht besiedelte Wohngebiet auf dem Erfurter Wisenhügel sowie die angrenzende Innenstadt.
- Zum Einsatz kommen tonnenschwere Spezialfahrzeuge, sogenannte Vibro-Trucks (auch Rütteltrucks genannt).
- Die Fahrzeuge lassen eine schwere Platte auf den Boden herab und erzeugen gezielte, hochfrequente Bodenschwingungen.

- Die ausgesandten Schallwellen dringen tief in die Erdschichten ein, werden reflektiert und von tausenden im Vorfeld ausgelegten, kleinen gelben Erdmikrofonen aufgezeichnet.
- Die Daten liefern ein präzises, dreidimensionales Bild des Erfurter Untergrunds, um optimale Bohrpunkte zu identifizieren.
Da der Wiesenhügel durch eine dichte Wohnbebauung geprägt ist,
führt der Einsatz zu spürbaren, aber unbedenklichen Begleiterscheinungen:
- Die Vibrationen sind als leichtes Kribbeln in den Füßen oder als dumpfes Brummen in Gebäuden wahrnehmbar.
- Die Stadtwerke Erfurt betonen, dass keine Gefahr für die Gebäudestruktur besteht. Die Erschütterungen werden permanent messtechnisch überwacht, um Grenzwerte streng einzuhalten. Das umstrittene "Fracking" kommt nicht zum Einsatz.
- Während der Messungen in den Straßen des Wiesenhügels kommt es zu kurzzeitigen Halteverboten und temporären Verkehrsbehinderungen, da die Trucks nur im Schritttempo vorankommen.
Die Messungen auf dem Wiesenhügel und in der Innenstadt bilden das Fundament für die Energiewende in Erfurt. Die Auswertung des riesigen Datenbestandes wird mehrere Monate in Anspruch nehmen, bevor über die konkreten Standorte für die späteren Tiefenbohrungen entschieden wird.