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Unsere Kolumne
Der Abzweig Wiesenhügel ist kein x-beliebiger Punkt im Erfurter Straßenbahnnetz.
Er ist ein neuralgischer Ort – einer jener Knoten, an denen sich entscheidet,
ob öffentlicher Nahverkehr funktioniert oder nur so tut als ob.
Für die Bürgerinnen und Bürger des Wiesenhügels ist dieser Abzweig Alltag.
Viele von ihnen sind auf den ÖPNV angewiesen: ältere Menschen, Kundinnen und Kunden des Melchendorfer Marktes, Besucher und Patientinnen des
Katholischen Krankenhauses oder der Sportmedizin.
Wer hier umsteigt, braucht keine großen Versprechen, sondern schlicht Verlässlichkeit.
Und genau hier offenbart sich ein eklatantes Abstimmungsversagen.
Im 10-Minuten-Takt begegnen sich die Linien 2 und 3 regelmäßig vor dem Tunnel
am Abzweig Wiesenhügel.
Ebenso regelmäßig fährt die Linie 3 Richtung Urbicher Kreuz nahezu punktgenau ab, sobald die Linie 2 aus Richtung Wiesenhügel einfährt – oder umgekehrt.
Die Fahrer sehen sich, die Bahnen sind da, und doch bleibt der Anschluss ein frommer Wunsch.
Ein Umstieg wird faktisch unmöglich gemacht.
Dabei reden wir nicht über komplexe Fahrplanakrobatik.
Es geht um maximal eine Minute. Eine Minute, die ausreichen würde, um einen funktionierenden Anschluss zu gewährleisten.
Eine Minute, die an den wenige Haltestellen entfernten Endstellen problemlos
wieder aufgeholt werden könnte – dort, wo ohnehin Wende- und Standzeiten vorgesehen sind.
Dass dieser minimale Zeitverlust offenbar nicht in Kauf genommen wird, ist mehr als nur ärgerlich. Es ist politisch brisant.
Stattdessen werden Fahrgäste systematisch ausgebremst – mit Wartezeiten von bis zu zehn Minuten.
Besonders frustrierend ist das Wissen, dass eine kleine Geste seitens des Fahrpersonals diese Wartezeit hätte verhindern können.
Ein Schelm könnte hier sogar auf die Idee kommen, kleine Boshaftigkeiten zu vermuten.
Doch selbst das ist nicht der Kern des Problems. Es geht nicht darum, dass eine Bahn grundsätzlich auf die andere warten muss – sondern darum, es dann zu tun, wenn man sich vorher sieht.
Hier geht es nicht um technische Details. Es geht um Prioritäten.
Ein kommunaler Verkehrsbetrieb hat einen sozialen Auftrag.
Die Stadt Erfurt und die EVAG sind gefordert, Anschlussbeziehungen nicht nur rechnerisch korrekt, sondern real nutzbar zu machen.
Wer den ÖPNV stärken will, darf die Bedürfnisse derjenigen nicht ignorieren,
die ihn am dringendsten brauchen.
Ein Fahrplan, der Anschlüsse sichtbar ermöglicht, sie praktisch aber verweigert, ist kein Zufall. Er ist das Ergebnis politischer Entscheidungen – und damit auch politisch korrigierbar.
Peti vom Wiehü
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1.2.26

*) Na gut, dann sind wir eben nur
"Erfurts zweitbeste Seiten" !


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09.03.2026 14:39:53
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